Link: Die Anstalt vom 22. Mai 2018

„Warum werfen Sie denn da Millionen zum Fenster heraus? Lassen Sie das doch uns machen.“ – „Wir können mit dem Sport einfach besser umgehen, als das die Privaten können. […] Die kommende Fußball-WM, die senden wir jetzt zum Beispiel nicht aus Moskau, sondern aus Baden-Baden“ – „Was? Warum das denn?“ – „Ja, sehen Sie, wie hat einer der ARD-Sportchefs das so schön gesagt: Das verschafft die notwendige kritische Distanz zwischen dem Austragungsort und den Journalisten.“ – „Das heißt also, je größer die Distanz, desto kritischer die Berichterstattung?“ – „Absolut!“ – „Wie weit genau ist denn das ARD-Hauptstadtstudio vom Kanzleramt entfernt?“ – „800 Meter, wieso?“

In der jüngsten Folge der Anstalt geht es um Rundfunkbeitrag, Rundfunkbeirat, öffentlich-rechtliches und privates Fernsehprogramm, und die Bündelung von Printmedien in den Händen weniger Verlage. Neben Max Uthof und Claus von Wagner sind Hazel Brugger, Horst Evers und Chin Meyer mit dabei. Es läuft Hart aber leer, Wer ist Milliardär?, und Angela Merkel kauft Titanic und konkret. Die Sendung steht hier in der ZDF-Mediathek (und offenbar für ein ganzes Jahr!) zur Verfügung. Ein PDF zum „Faktencheck“ gibt es auch.

Ein Kommentar bisher - Was sagst du?

  1. Michael Füting Michael Füting

    Nicht nur diese Sendung ist bemerkenswert, sonder das neue Konzept von Uphoff & von Wagner. Was die da versuchen ist einmal im Monat ein politisches, auf ein Thema zentriertes kurzes Theaterstück mit Solo-Einsprengseln vor elektronischen Kameras und Publikum.
    In nur einem Monat muss ein Text geschrieben werden, Kollegen gecastet, geprobt und aufgezeichnet werden. Keine durchgehenden Figuren, sondern immer neue. Sehr achtbare Schauspieler-Leistungen von Kabarettisten. Echtes Polittheater!

    2. Juni 2018

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