Kategorie: Filme

Manchmal trüben mir Vorurteile die Wahrnehmung: Nach Ad Astra war ich mir sicher einen Debutfilm gesehen zu haben, und zwar nicht bloß den Debutfilm eines Nachwuchsautorenfilmers, sondern den eines gestandenen Produzenten, der jetzt auch mal einen eigenen Stoff entwickelt und sich dann selbst als Regisseur eingesetzt hatte, um sein Baby möglichst unbeschädigt von (dummen wie klugen) äußeren Einflüssen auf die Welt zu bringen.

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Man muss ja immer einige Jahre auf einen neuen Film des Franko-Kanadiers Denys Arcand warten. Inzwischen ist er 78 Jahre alt und es ist hoffentlich nicht sein letzter. Denn mit diesem Film ist er ganz nah bei der Jugend und am Zeitgeist. Wie immer wird dieser Zeitgeist intelligent kritisiert: der Neoliberalismus, der durch das Nachbarland Amerika bestimmt ist. Man kann sagen: Denys Arcands ständiger Hauptfeind.

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Weil dramaturgische Analysen sehr zeit- und arbeitsaufwändig sind (und deshalb viel Geld kosten), und wir das nicht immer für diesen Blog leisten können, gibt es den Ersten Eindruck: Aktuelle Filme aus dem Kino und jetzt (neu!) auch aus dem Video on Demand, mit dramaturgischem Blick geschaut und vorgestellt. Unvollständig und selten detailliert, aber dafür ehrlich, spontan und aufs Wesentliche konzentriert. Heute: Bird Box, Buch: Eric Heisserer.

Erzähltechniken Filme Struktur

Aktuelle Kinofilme dramaturgisch zu untersuchen ist schwierig, weil wir sie dafür eigentlich mehrfach sehen müssten. Dafür fehlen die Ressourcen und manchmal die Geduld. Deshalb ein kurzer erster dramaturgischer Eindruck, der weder umfassende Vollständigkeit, noch analytische Detailtiefe verspricht – dafür spontane Ehrlichkeit und die Konzentration aufs Wesentliche. Heute: Astrid, Buch: Kim Fupz Aakeson und Regisseurin Pernille Fischer Christensen.

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Aktuelle Kinofilme dramaturgisch zu untersuchen ist schwierig, weil wir sie dafür eigentlich mehrfach sehen müssten. Dafür fehlen die Ressourcen und manchmal die Geduld. Deshalb ein kurzer erster dramaturgischer Eindruck, der weder umfassende Vollständigkeit, noch analytische Detailtiefe verspricht – dafür spontane Ehrlichkeit und die Konzentration aufs Wesentliche. Heute: Aquaman, Buch: Will Beal und David Leslie Johnson-McGoldrick nach der Comicfigur von Paul Norris und Mort Weisinger.

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Aktuelle Kinofilme dramaturgisch zu untersuchen ist schwierig, weil wir sie dafür eigentlich mehrfach sehen müssten. Dafür fehlen die Ressourcen und manchmal die Geduld. Deshalb ein kurzer erster dramaturgischer Eindruck, der weder umfassende Vollständigkeit, noch analytische Detailtiefe verspricht – dafür spontane Ehrlichkeit und die Konzentration aufs Wesentliche. Heute: Gundermann, Buch: Laila Stieler.

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Der englische Film Kindeswohl, zur Zeit in den Kinos, ist eigentlich recht positiv besprochen worden. Kritiker fühlen sich nur dann in ihrer Identität wohl, wenn sie zumindest etwas mäkeln können. So auch in diesem Fall. Das nehme ich zum Anlass, aus der Perspektive eines Dramaturgen und Gelegenheits-Autoren darauf aufmerksam zu machen, dass die Schöpfer von Kunstwerken immer das Recht haben, ihrer Intention zu folgen.

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The Happy Prince ist ein letzter Akt. Sowohl metaphorisch für das Ende eines Lebens, als auch dramaturgisch als Ende der Erzählung: Alle wichtigen Entscheidungen sind schon gefallen, die Wendepunkte liegen in der Vergangenheit; es gibt keine Ziele mehr, die es zu erreichen gilt, und keine Bedürfnisse, die noch erfüllt werden könnten; es wartet weder Triumph noch Scheitern. Wilde verkauft Stücke, die er nie schreiben will: Er wartet auf den Tod.

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Am 4. April lief auf ARTE François Ozon Film IN IHREM HAUS. Ein Film, den einige Experten für Ozons besten halten, was ja wohl etwas heißt. Ein Film, der aber für Filmschaffende und darüber hinaus für alle, die Fiction schreiben sehr lehrreich und sogar vergnüglich ist. Ein MUST-SEE.

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Die Kritiken zu Aus dem Nichts sind zwiespältig. In diesem Fall fällt mehr als üblich auf, dass einige Kritiker wohl einen anderen Film haben wollen, einen weniger subjektiven. Das bringt mich zu der Frage, ob es in der Kunst legitim ist, einzufordern,…

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Filmmakers make movies despite often-crushing odds and some make movies while also struggling against entrenched prejudices. The revelations of the past few months — and the stories of victims who faded away — is further appalling proof of the extent of these…

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