Theorie tl;dr: Über simple Kunst

Too long; didn’t read: Texte aus Drehbuch-, Film- und Welttheorie, kurz, knapp, bündig zusammengefasst und auf ihren Wert fürs filmschreiben hin geprüft. Heute der Essay „The Simple Art of Murder“ von Raymond Chandler. In 140 Zeichen (Was ist das?): #Chandler: Ein Mörder hat einen Grund für seine Tat, aber keinen komplizierten Plan. Desto simpler die … Weiterlesen

Storytelling in der Praxis – Die Hitler-Tagebücher

1999 sendete das ZDF „100 Jahre – Der Countdown“, eine geschichtliche Dokumentationsreihe über das 20. Jahrhundert. Eine Folge davon thematisiert den Skandal um die gefälschten Hitlertagebücher, die ich in den folgenden Zeilen filmdramaturgisch analysieren werde im Hinblick auf die Fragen, wie in dieser Folge mit der Methode Storytelling gearbeitet wurde und wie man das Thema … Weiterlesen

„Exodus“ vs. „Die Zehn Gebote“ – Die kleine Filmanalyse zum Osterprogramm

Noch zuverlässiger als Hase und Eier kommt zu Ostern die TV-Wiederholung des Bibel-Klassikers Die Zehn Gebote (IMDb). Eine gute Gelegenheit, um sich einmal mit Ridley Scotts neuester Adaption des Moses-Stoffes auseinanderzusetzen – Exodus – Götter und Könige (IMDb). Die hat nicht nur einen seltsamen Titel (warum ist von Göttern die Rede, wo es hier doch … Weiterlesen

Theorie tl;dr: Über Erfahrungen und Erwartungen

Too long; didn’t read: Texte aus Drehbuch-, Film- und Welttheorie, kurz, knapp, bündig zusammengefasst und auf ihren Wert fürs filmschreiben hin geprüft. Heute aus Motivationspsychologie kompakt von Udo Rudolph, erstes Kapitel: „Was ist Motivation?“. In 140 Zeichen (Was ist das?): Udo Rudolph: Wir Menschen sind einander Wunder und Schrecken; #Erfahrungen und #Erwartungen, Ursachen und Gründe … Weiterlesen

Link: Everyone around you has a story the world needs to hear

[…] After tens of thousands of interviews with every kind of person in every part of the country — rich, poor, five years old to 105, 80 different languages, across the political spectrum — you have to think that maybe these guys are actually onto something. I’ve also learned so much from these interviews. I’ve … Weiterlesen

Das Wörterbuch kinematografischer Objekte

Das Dach im Film ist nicht einfach nur ein Dach. Es ist nicht nur ein Deckel, der unsere Figuren vor dem Wetter schützt, und vor anderem. Im Mittelalter stieg man dem Verbrecher aufs Dach, deckte es ab, um so die Unverletzlichkeit seines Heims außer Kraft zu setzen. Erst wen das Dach abgedeckt wird, erkennen, vermissen … Weiterlesen

Was ist Professionelles Storytelling? Und was ist es nicht?

Storytelling ist zu einem Buzzword (im negativen Sinne) verkommen. Es wird viel Schaum damit geschlagen, dessen Luftbläschen als Inhalte verkauft werden. Storytelling muss für alles Mögliche in allen möglichen Bereichen herhalten: Storytelling im Journalismus, Storytelling im Content-Marketing, Storytelling im Wissensmanagement, im Changemanagement und überhaupt als Management-Methode, Storytelling in Präsentationen und Vorträgen, in Games und so … Weiterlesen

Theorie tl;dr: Über Nachkriegsdeutsche

Too long; didn’t read: Texte aus Drehbuch-, Film- und Welttheorie, kurz, knapp, bündig zusammengefasst und auf ihren Wert fürs filmschreiben hin geprüft. Heute der Essay „Das Mädchen aus dem Urwald: Über Geschlecht und Nation in einem Filmhit der 1950er Jahre“ von Dr. Michael Flitner, Geographie-Professor in Bremen (Wikipedia), aus der geographischen Revue, 7, 2005, 1/2. … Weiterlesen

Drei-Akt-Struktur II: der erste Akt

Das konventionelle Modell, um eine Geschichte strukturell aufzubauen, ist die Drei-Akt-Struktur. Sie besteht aus drei Akten – die die drei Phasen eines Konfliktes, also Entstehung, Austragung und Auflösung, abbilden -, fünf sogenannten obligatorischen Ereignissen – die stattfinden müssen, damit der Konfliktaufbau optimal funktioniert – und sechs Erzählabschnitten, die zwischen den obligatorischen Ereignissen liegen und die … Weiterlesen

Theorie tl;dr: Über Bonn nach Oberhausen, II

Too long; didn’t read: Texte aus Drehbuch-, Film- und Welttheorie, kurz, knapp, bündig zusammengefasst und auf ihren Wert fürs filmschreiben hin geprüft. Heute aus dem Buch Der Neue Deutsche Film: Von den Anfängen bis zu den neunziger Jahren von Thomas Elsaesser. In 140 Zeichen (Was ist das?): #Elsaesser: Mit dem Jungen Deutschen #Film kam die … Weiterlesen

Die Heldenreise – Teil 4: Die Archetypen

Archetypen sind nicht nur wesentliche dramaturgische Funktionen der Heldenreise, sondern wichtige Elemente in jeglichen menschlichen Erfahrungsprozessen. Der Psychologe Carl Gustav Jung fasste diese stets wiederkehrenden Figuren, Symbole und Beziehungen unter dem Begriff Archetyp zusammen und sah darin uralte Wesensmerkmale, die das gemeinsame Erbe der gesamten Menschheit bilden. Die wichtigste Funktion der Archetypen ist, bestimmte Persönlichkeitsanteile … Weiterlesen

Link: How to manage for collective creativity

When many of us think about innovation, though, we think about an Einstein having an ‚Aha!‘ moment. But we all know that’s a myth. Innovation is not about solo genius, it’s about collective genius. Let’s think for a minute about what it takes to make a Pixar movie: No solo genius, no flash of inspiration … Weiterlesen