Link: Gideon Raff über seine Serien „Hatufim“ und „Homeland“

Ein Interview in der FAZ mit dem Schöpfer der Serien „Hatufim“ und „Homeland“: „Es setzt die Fernsehmacher in Israel natürlich stark unter Druck, wenn sie für 200.000 Dollar eine Episode produzieren müssen und das Publikum an „Breaking Bad“ gewöhnt ist. Man muss also ungeheuer kreativ sein, um ein Publikum zu gewinnen.“

Serien auf ARTE und WDR

Für alle Serienfans: ARTE jeweils Donnerstagabend um 20.15 Uhr Eyewitness – Die Augenzeugen ab 24. September, sechs Folgen, norwegische Dramaserie (ab 25. November auf WDR): „Aus mehreren Perspektiven wird hier die Geschichte eines Mordes im Rockermilieu erzählt. Beobachtet von zwei Jugendlichen, die aus Scham, als Homosexuelle geoutet zu werden, nicht zur Polizei gehen wollen, wird … Weiterlesen

House of Cards – politische Fernseh-„Realitäten“ à la Brecht und Shakespeare?

Logo House of Cards

Hierzulande wurde und wird ja immer noch eine gewisse Distanz zwischen E(rnster)- und U(nterhaltungs)-Kultur gepflegt, wobei insbesondere die Vertreter der Ersteren gern „Phänomene konstatieren“, die sie niemals zur Kenntnis genommen haben. Allein die Tatsache, dass ein Werk populär ist, scheint Beweis genug für seine intellektuelle und emotionale Oberflächlichkeit oder für eine absichtlich hergestellte „leichte Bekömmlichkeit“ … Weiterlesen

Link: Schatten am blauen Himmel

Ihre Einschätzung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens erinnert an die Kritik, die man den Sendern hierzulande gegenüber äußert: „So viele Jahre hatten wir keine Möglichkeit, unsere Gesellschaft in dieser Weise zu porträtieren. Unser Fernsehen richtete sich ausschließlich an alte Menschen, die sich versichern wollten, dass alles in Ordnung ist und sie sich um nichts Sorgen machen müssen, … Weiterlesen

Digitaler Journalismus 2 – Multilinearität und Interaktivität

Jedes Medium besitzt Eigenschaften, die die Entwicklung und Gestaltung von Inhalten bedingen und beeinflussen. Um das Potenzial eines Mediums auszuschöpfen, muss man diese Bedingungen berücksichtigen und nutzen. Die medienspezifischen Eigenschaften des Internet, die sich daraus ergebenden Bedingungen für die Möglichkeit des digitalen Journalismus und des digitalen Storytellings und die wiederum daraus resultierenden Chancen und Risiken … Weiterlesen

Link: Best Detective Game Ever Made

In der aktuellen Folge von Extra Credits, auf die ich in diesem Blog schon mehrfach aufmerksam gemacht habe, spricht Daniel Floyd über das Videospiiel The Witcher 3: Wild Hunt (Wikipedia) und in diesem Zusammenhang über – eine kurze Geschichte des Hardboiled-Krimis und Raymond Chandlers Essay The Simple Art of Murder, den wir auch schon einmal … Weiterlesen

Transistor: Eine dramaturgische Videospiel-Analyse

Die Stadt Cloudbank. Eine junge Frau kniet neben der Leiche eines jungen Mannes, die Klinge eines futuristischen Schwertes steckt in seiner Brust. Dann die Stimme eines Mannes von irgendwo, die Klinge leuchtet auf, bei jeder Silbe: Es ist das Schwert, das spricht. „Hey Red,“ und irgendwann „Come on, pull!“ Red zieht das Schwert aus der … Weiterlesen

Digitaler Journalismus 1: Multi-, Cross- und Transmedialität

Angenommen, jemand würde einen Autor bei der Lesung seines Romans filmen, die Aufnahmen im Fernsehen zeigen und behaupten, es sei ein Spielfilm. Absurd? Ja, aber analog dazu findet – nicht nur – Journalismus im Internet größtenteils genau so noch statt: Inhalte werden analog gedacht und entwickelt und mit digitaler Technik umgesetzt. Inhalte werden analog gedacht … Weiterlesen

“Never mind the characters, never mind plot.” – die themaorientierte Entwicklungsmethode

Es gibt drei Arten von Geschichten: charakterzentriert, konfliktbasiert und werteorientiert. Charakterzentrierte Geschichten fokussieren die Figuren und ihre Beziehungen zueinander und stellen die Charakterentwicklung der Hauptfigur(en) dar. Konfliktbasierte Geschichten stellen einen außergewöhnlichen Handlungsverlauf in den Vordergrund. Werteorientierten Geschichten geht es um die Erzählung von bestimmten Themen, um damit eine Aussage über das Menschsein und die Gesellschaft … Weiterlesen

Link: Sind deutsche Serien wirklich so schlecht?

„Das deutsche Fernsehen und mit ihm die Öffentlich-Rechtlichen stehen für Kontinuität, das heißt für einen Geschmack, der seit Jahren, wenn nicht gar Jahrzehnten auf der Stelle tritt und der immer wieder neu bedient wird mit TV-Ware von der Stange. Aber dieser Geschmack trifft nach wie vor den Nerv der Zuschauer.“ – Ines Walk auf moviepilot

Kommentar: Geschichten entstehen aus Verständnis

Das Netz ärgert sich über die junge Journalistin Ronja von Rönne, und wie so oft wenn sich dieses Netz ärgert, kann man für den Anlass viel Verständnis haben, für den Ausdruck nicht. Auf solchen Wellen mitzuschreiben ist eine zweifelhafte Sache, deswegen habe ich versucht zu warten bis sie verebbt. Tatsächlich treibt der kleine Gedanke, den … Weiterlesen