House of Cards – politische Fernseh-„Realitäten“ à la Brecht und Shakespeare?

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Hierzulande wurde und wird ja immer noch eine gewisse Distanz zwischen E(rnster)- und U(nterhaltungs)-Kultur gepflegt, wobei insbesondere die Vertreter der Ersteren gern „Phänomene konstatieren“, die sie niemals zur Kenntnis genommen haben. Allein die Tatsache, dass ein Werk populär ist, scheint Beweis genug für seine intellektuelle und emotionale Oberflächlichkeit oder für eine absichtlich hergestellte „leichte Bekömmlichkeit“ … Weiterlesen

Wie funktionieren Liebesgeschichten? – Die Liebe zwischen Oben und Unten

Die Engel, die nennen es Himmelsfreud, die Teufel, die nennen es Höllenleid, die Menschen, die nennen es Liebe. Was Heinrich Heine so treffend in diesem Zitat formuliert dürfte der Grund sein, warum kein anderer lebensweltlicher Bereich in Romanen und Filmen häufiger zum Thema wird als die Liebe: Sie kann „Himmel auf Erden“ und „Hölle aus … Weiterlesen

Link: Schatten am blauen Himmel

Ihre Einschätzung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens erinnert an die Kritik, die man den Sendern hierzulande gegenüber äußert: „So viele Jahre hatten wir keine Möglichkeit, unsere Gesellschaft in dieser Weise zu porträtieren. Unser Fernsehen richtete sich ausschließlich an alte Menschen, die sich versichern wollten, dass alles in Ordnung ist und sie sich um nichts Sorgen machen müssen, … Weiterlesen

Digitaler Journalismus 2 – Multilinearität und Interaktivität

Jedes Medium besitzt Eigenschaften, die die Entwicklung und Gestaltung von Inhalten bedingen und beeinflussen. Um das Potenzial eines Mediums auszuschöpfen, muss man diese Bedingungen berücksichtigen und nutzen. Die medienspezifischen Eigenschaften des Internet, die sich daraus ergebenden Bedingungen für die Möglichkeit des digitalen Journalismus und des digitalen Storytellings und die wiederum daraus resultierenden Chancen und Risiken … Weiterlesen

Link: Best Detective Game Ever Made

In der aktuellen Folge von Extra Credits, auf die ich in diesem Blog schon mehrfach aufmerksam gemacht habe, spricht Daniel Floyd über das Videospiiel The Witcher 3: Wild Hunt (Wikipedia) und in diesem Zusammenhang über – eine kurze Geschichte des Hardboiled-Krimis und Raymond Chandlers Essay The Simple Art of Murder, den wir auch schon einmal … Weiterlesen

Theorie tl;dr: Über gesellschaftliche Relevanz

Too long; didn’t read: Texte aus Drehbuch-, Film- und Welttheorie, kurz, knapp, bündig zusammengefasst und auf ihren Wert fürs filmschreiben hin geprüft. Heute der Essay „Return to Sender? Kulturelle und politische Adaptionsprozesse von Identität made in Hollywood“ von Anja Peltzer aus Perspektiven der Filmsoziologie. In 140 Zeichen (Was ist das?): Anja Peltzer: Hollywood beeinflusst und … Weiterlesen

Link: Dokumentarfilmer fürchten um die Panoramafreiheit

Wenn das neue Gesetz verabschiedet werden sollte, würde die Panoramafreiheit nur noch für nicht-kommerzielle Zwecke gelten. Dokumentarfilmer dagegen würden ihre Arbeit komplett in Frage gestellt sehen. Es gebe eine Tendenz, „den urheberrechtlichen Schutz immer weiter zu ziehen“, sagte Frickel am Montag im Deutschlandradio Kultur. Grund dafür sei, dass das Urheberrecht „ein viel schärferes Schwert“ sei … Weiterlesen

Transistor: Eine dramaturgische Videospiel-Analyse

Die Stadt Cloudbank. Eine junge Frau kniet neben der Leiche eines jungen Mannes, die Klinge eines futuristischen Schwertes steckt in seiner Brust. Dann die Stimme eines Mannes von irgendwo, die Klinge leuchtet auf, bei jeder Silbe: Es ist das Schwert, das spricht. „Hey Red,“ und irgendwann „Come on, pull!“ Red zieht das Schwert aus der … Weiterlesen

Theorie tl;dr: Überdruss

Too long; didn’t read: Texte aus Drehbuch-, Film- und Welttheorie, kurz, knapp, bündig zusammengefasst und auf ihren Wert fürs filmschreiben hin geprüft. Heute das Kapitel „Eine Zeit dazwischen“ aus Michael Ballhaus Autobiographie Bilder im Kopf. In 140 Zeichen (Was ist das?): #Ballhaus: Nach #Fassbinder gab es nur noch einen deutschen #Film, der nicht nur in … Weiterlesen

Digitaler Journalismus 1: Multi-, Cross- und Transmedialität

Angenommen, jemand würde einen Autor bei der Lesung seines Romans filmen, die Aufnahmen im Fernsehen zeigen und behaupten, es sei ein Spielfilm. Absurd? Ja, aber analog dazu findet – nicht nur – Journalismus im Internet größtenteils genau so noch statt: Inhalte werden analog gedacht und entwickelt und mit digitaler Technik umgesetzt. Inhalte werden analog gedacht … Weiterlesen

ICH WILL DREHBÜCHER SCHREIBEN, WEIL ES GUT BEZAHLT WIRD – NORMALERWEISE SCHREIBE ICH PROSA

Dann tu es doch, schreib weiter Prosa, aber solche, die du an Filmproduzenten verkaufen kannst. Schreib einen Bestseller! Okay, kein guter Witz. Aber wir sollten nicht vergessen, dass auf dem Weltmarkt circa die Hälfte aller Filme auf sogenannten Novels, also Romanen, beruht. Und die Film-Rechte dafür werden sehr gut bezahlt und frei ausgehandelt. Mehr Geld … Weiterlesen

Link: How To Write An Awesome Movie

Hollywood-Autorinnen und –Autoren über ihr Arbeiten und Schreiben in buzzfeed.com: Richard Linklater (Before Sunrise trilogy, Dazed and Confused) Paul Feig (Freaks and Geeks, Bridesmaids, The Heat) Diablo Cody (Juno, Young Adult) Richard Curtis (Love Actually, About Time, Four Weddings and a Funeral) Nicole Holofcener (Enough Said, Please Give) Michael Weber and Scott Neustadter (500 Days … Weiterlesen