Link: Ein Trauerspiel in mehreren Akten

Ein Recht auf Wiederholung lässt sich für den Zuschauer aus seiner Zahlung der Rundfunk-Gebühren nicht ableiten. Man kann allenfalls von einer moralischen Pflicht der Sender sprechen. Diese bezieht sich aber nicht nur auf den Zuschauer. Auch denen, die die Filme gemacht haben, sollte eine gewisse Wertschätzung entgegengebracht werden und natürlich auch den Filmen selbst (und … Weiterlesen

Link: William Gibson: The 80s Revolution

They treated the past as something simple, something that they understood completely and could just project a line out from to create a future that was simply an extension of that certain past. Or, as Gibson put it: confident men. The knew exactly where they were coming from, exactly where they were and exactly where … Weiterlesen

Zu Fatih Akins AUS DEM NICHTS

Die Kritiken zu Aus dem Nichts sind zwiespältig. In diesem Fall fällt mehr als üblich auf, dass einige Kritiker wohl einen anderen Film haben wollen, einen weniger subjektiven. Das bringt mich zu der Frage, ob es in der Kunst legitim ist, einzufordern, wie ein Thema zu behandeln ist. Ob es dafür so etwas wie objektive … Weiterlesen

Links (idw): Schön traurig

Künstlerische Kompositionen, die uns in Wechselspiele positiver und negativer Gefühle verwickeln, werden als abwechslungsreicher, spannender und interessanter wahrgenommen. Zudem haben gemischte Gefühle, die positive und negative Anteile enthalten, eine große Bedeutung für die Integration negativer Gefühle in die positive Betrachtungslust. Forscher des Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik haben in dem Artikel »The Distancing–Embracing model of the … Weiterlesen

Link: The Best Movies of 2017

Filmmakers make movies despite often-crushing odds and some make movies while also struggling against entrenched prejudices. The revelations of the past few months — and the stories of victims who faded away — is further appalling proof of the extent of these biases. That there are so many outstanding movies each year despite those odds … Weiterlesen

Theorie tl;dr: Über das Auflösen

Too long; didn’t read: Texte aus Drehbuch-, Film- und Welttheorie, kurz, knapp, bündig zusammengefasst und auf ihren Wert fürs filmschreiben hin geprüft. Heute der Vortrag »Das hölzerne Pferd« von Hannes Böhringer. (Aus dem selben Band, Philosophien der Neuen Technologie, hatte ich mich schon sehr vergeblich an Jean Baudrillard versucht.) In 50 Worten (Was ist das?): … Weiterlesen

Link: Wendepunkt #39

Erstaunlicherweise existieren bislang – mit Ausnahme des Writers’ Rooms zur Serienentwicklung – kaum Überlegungen dazu, wie die Qualität von Stoffen durch einen professionellen und zielgerichteten Prozess gesteigert werden könnte. Wer hat Freiheit und Verantwortung bei welchem Teil der Arbeit? Wer ist nur Feedbackgeber? Wie könnte man eine spezifische Projektkultur etablieren? Diese Fragen dienen der Entwicklung … Weiterlesen

Link: Interviews mit Drehbuchautoren

Persönlich lese ich am liebsten Interviews mit Drehbuchautoren, denn da erzählen Leute, die wissen wovon sie reden. Praxis statt Theorie. Es gibt viele gute Interview-Bücher mit amerikanischen und englischen Autoren, aber leider keins mit Schreibern aus Deutschland, zumindest kenne ich keins. Deswegen nehme ich das jetzt mal selbst in die Hand und werde hier sporadisch … Weiterlesen

Link: Neropen in der Stoffentwicklung

Schon früh werden beim Drehbuchschreiben die Weichen für die Geschlechterverteilung und somit meistens das Männerübergewicht im Film gestellt. Die Hauptrolle, oder die zwei, drei Hauptfiguren, stehen meist von Anfang an fest und mit ihnen ihr Geschlecht. Nach und nach, im Laufe der Stoffentwicklung, beim Schreiben (siehe auch: DramaWiki: Textformen) kommen andere Personen dazu, bis es … Weiterlesen

Theorie tl;dr: Über unsere Figuren (Geburtstagsedition)

Too long; didn’t read: Texte aus Drehbuch-, Film- und Welttheorie, kurz, knapp, bündig zusammengefasst und auf ihren Wert fürs filmschreiben hin geprüft – und das schon seit drei Jahren! Eine Geburtstagsedition mit den Schreibtechniken, einer Artikelserie, die unsere Autoren Michael Füting und Christine Pepersack diesen Sommer nach 36 Folgen abschlossen. Gegenstand dieser Theorie tl;dr sind … Weiterlesen

Kurze Bemerkungen zu BORGMAN

Borgman wurde 2013 von unseren kleinen Nachbarn Holland, Belgien und Dänemark produziert, er war hier 2015 im Kino kaum aufgefallen, lief jetzt gerade im TV bei arte. Ich möchte mich nun nicht auf inhaltlich-moralische Diskussionen einlassen. Obwohl es gelegentlich mal Ansatzpunkte für eine Interpretation gibt, scheinen mir Debatten darüber völlig sinnlos. Das muss jeder für … Weiterlesen

Erster Eindruck: Dunkirk

Aktuelle Kinofilme dramaturgisch zu untersuchen ist schwierig, weil wir sie dafür eigentlich mehrfach sehen müssten. Dafür fehlen die Ressourcen und manchmal die Geduld. Deshalb ein kurzer erster dramaturgischer Eindruck, der weder umfassende Vollständigkeit, noch analytische Detailtiefe verspricht – dafür spontane Ehrlichkeit und die Konzentration aufs Wesentliche. Heute: Dunkirk, Buch und Regie: Christopher Nolan. Am Strand … Weiterlesen