“Never mind the characters, never mind plot.” – die themaorientierte Entwicklungsmethode

Es gibt drei Arten von Geschichten: charakterzentriert, konfliktbasiert und werteorientiert. Charakterzentrierte Geschichten fokussieren die Figuren und ihre Beziehungen zueinander und stellen die Charakterentwicklung der Hauptfigur(en) dar. Konfliktbasierte Geschichten stellen einen außergewöhnlichen Handlungsverlauf in den Vordergrund. Werteorientierten Geschichten geht es um die Erzählung von bestimmten Themen, um damit eine Aussage über das Menschsein und die Gesellschaft … Weiterlesen

Theorie tl;dr: Über Liebe in Komik

Too long; didn’t read: Texte aus Drehbuch-, Film- und Welttheorie, kurz, knapp, bündig zusammengefasst und auf ihren Wert fürs filmschreiben hin geprüft. Heute der Essay „Eine Vision von Menschlichkeit: Komik und die Logik des Humanen in Roberto Benignis Das Leben ist schön.“ von Matthias N. Lorenz aus Die Filmkomödie der Gegenwart (ein Titel, der wirklich … Weiterlesen

Theorie tl;dr: Über Fragen und Antworten

Too long; didn’t read: Texte aus Drehbuch-, Film- und Welttheorie, kurz, knapp, bündig zusammengefasst und auf ihren Wert fürs filmschreiben hin geprüft. Heute der Artikel „Truth and Melodrama and Phil Spector“ von David Mamet. In 140 Zeichen (Was ist das?): #David #Mamet: Im gut konstruierten #Drama entspricht der Moment der Erkenntnis des Protagonisten dem #Moment … Weiterlesen

Theorie tl;dr: Über Bedeutung im Genre

Too long; didn’t read: Texte aus Drehbuch-, Film- und Welttheorie, kurz, knapp, bündig zusammengefasst und auf ihren Wert fürs filmschreiben hin geprüft. Heute der Artikel „Der empirische Charakter schießt“ von Bazon Brock. In 140 Zeichen (Was ist das?): #Bazon #Brock: Das Formale eines #Genre formt erst das Genre, verliert dadurch jedoch an Bedeutung, weil das … Weiterlesen

Georg Elser – 1969, 1989 und 2015

Um etwas zum Thema Dokumentarspiel zu lernen, bietet sich zurzeit gerade das Thema GEORG ELSER an. Denn der Stoff wurde drei Mal verfilmt: 1969 als ARD-Dokumentarspiel DER ATTENTÄTER, 1989 als Kinofilm GEORG ELSER-EINER AUS DEUTSCHLAND und zurzeit im Kino: ELSER – ER HÄTTE DIE WELT VERÄNDERT. Die beiden früheren Filme kann man sich auf YouTube … Weiterlesen

Ob das was wird mit der international erfolgreichen deutschen Serie?

Die Frage, die in der Diskussion um den seit ein paar Jahren anschwellenden Serien-Hype regelmäßig gestellt wird, ist, wann es endlich (seit Derrick, möchte ich hinzufügen) die international erfolgreiche deutsche Serie gibt. Momentan werden einige Kandidaten heiß gehandelt, u.a.: BABYLON BERLIN, die fast revolutionäre Co-Produktion der (einstigen) Todfeinde ARD und SKY. Der acht- bis zwölfteiliger … Weiterlesen

Link: Deep Dark Fears

When I say „Hello“ to people, and they don’t respond, I worry that I’m dead, and I just don’t know yet. Das ist eines der vielen Deep Dark Fears-Comics von Fran Krause. Auf dem tumblr bietet er Lesern die Möglichkeit, ihre Kindheitsängste einzusenden, und er zeichnet sie dann. Dramaturgie hat viel mit Ängsten zu tun: … Weiterlesen

Erster Eindruck: Kiss the Cook

Aktuelle Kinofilme dramaturgisch zu untersuchen ist schwierig, weil wir sie dafür eigentlich mehrfach sehen müssten. Dafür fehlen die Ressourcen und manchmal die Geduld. Deshalb ein kurzer erster dramaturgischer Eindruck, der weder umfassende Vollständigkeit, noch analytische Detailtiefe verspricht – dafür spontane Ehrlichkeit und die Konzentration aufs Wesentliche. Heute: Kiss the Cook: So schmeckt das Leben (Original: … Weiterlesen

Theorie tl;dr: Über simple Kunst

Too long; didn’t read: Texte aus Drehbuch-, Film- und Welttheorie, kurz, knapp, bündig zusammengefasst und auf ihren Wert fürs filmschreiben hin geprüft. Heute der Essay „The Simple Art of Murder“ von Raymond Chandler. In 140 Zeichen (Was ist das?): #Chandler: Ein Mörder hat einen Grund für seine Tat, aber keinen komplizierten Plan. Desto simpler die … Weiterlesen

„Exodus“ vs. „Die Zehn Gebote“ – Die kleine Filmanalyse zum Osterprogramm

Noch zuverlässiger als Hase und Eier kommt zu Ostern die TV-Wiederholung des Bibel-Klassikers Die Zehn Gebote (IMDb). Eine gute Gelegenheit, um sich einmal mit Ridley Scotts neuester Adaption des Moses-Stoffes auseinanderzusetzen – Exodus – Götter und Könige (IMDb). Die hat nicht nur einen seltsamen Titel (warum ist von Göttern die Rede, wo es hier doch … Weiterlesen

Theorie tl;dr: Über Erfahrungen und Erwartungen

Too long; didn’t read: Texte aus Drehbuch-, Film- und Welttheorie, kurz, knapp, bündig zusammengefasst und auf ihren Wert fürs filmschreiben hin geprüft. Heute aus Motivationspsychologie kompakt von Udo Rudolph, erstes Kapitel: „Was ist Motivation?“. In 140 Zeichen (Was ist das?): Udo Rudolph: Wir Menschen sind einander Wunder und Schrecken; #Erfahrungen und #Erwartungen, Ursachen und Gründe … Weiterlesen

Drei-Akt-Struktur II: der erste Akt

Das konventionelle Modell, um eine Geschichte strukturell aufzubauen, ist die Drei-Akt-Struktur. Sie besteht aus drei Akten – die die drei Phasen eines Konfliktes, also Entstehung, Austragung und Auflösung, abbilden -, fünf sogenannten obligatorischen Ereignissen – die stattfinden müssen, damit der Konfliktaufbau optimal funktioniert – und sechs Erzählabschnitten, die zwischen den obligatorischen Ereignissen liegen und die … Weiterlesen