FSE16: Wie erzählt man Euthanasie im Kino?

Plakatmotiv der FSE 2016

Der diesen Sommer erschienene deutsche Kinofilm Nebel im August erzählt Leben und Tod des dreizehnjährigen „schwer erziehbaren“ Ernst Lossa in einer psychiatrischen Anstalt des Nationalsozialismus. Das Drehbuch stammt von Holger Karsten Schmidt; auf FilmStoffEntwicklung, bei der Case Study zur Frage „Wie erzählt man Euthanasie im Kino?“ ist der Produzent des Films (und Autor vieler guter … Weiterlesen

Terror – Ihr Urteil: Auch eine Frage der Dramaturgie

Terror – Ihr Urteil, der Fernsehfilm aus der Feder von Jurist Ferdinand von Schirach nach seinem gleichnamigen Theaterstück, ist nach seiner Ausstrahlung am Montag vor zwei Wochen viel diskutiert worden – in Hinblick auf seine Fragen des Rechts und der Moral, nicht aber solchen der Dramaturgie. Dabei ist er dahingehend höchst interessant, aus verschiedensten Gründen … Weiterlesen

Erster Eindruck: Bad Moms

Aktuelle Kinofilme dramaturgisch zu untersuchen ist schwierig, weil wir sie dafür eigentlich mehrfach sehen müssten. Dafür fehlen die Ressourcen und manchmal die Geduld. Deshalb ein kurzer erster dramaturgischer Eindruck, der weder umfassende Vollständigkeit, noch analytische Detailtiefe verspricht – dafür spontane Ehrlichkeit und die Konzentration aufs Wesentliche. Heute: Bad Moms, Buch (und Regie): Die Hangover-Autoren Jon … Weiterlesen

Link: MIT OpenCourseWare

Das Massachusetts Institute of Technology hat das Material vieler verschiedener Kurse veröffentlicht, darunter auch Kurse zum Thema Film. Das ist nicht immer gleich hilfreich, weil die Literatur natürlich trotzdem erst einmal erworben werden muss, aber diese Listen können ja gute Anregungen sein und es wird durchaus auch gelegentlich auf Texte verwiesen, die im Internet verfügbar … Weiterlesen

Theorie tl;dr: Über einen Genre-Autor

Too long; didn’t read: Texte aus Drehbuch-, Film- und Welttheorie, kurz, knapp, bündig zusammengefasst und auf ihren Wert fürs filmschreiben hin geprüft. Heute das Kapitel »Epilog. Leones Einfluss auf die Filmgeschichte« aus Sergio Leone. Es war einmal in Europa von Harald Steinwender. In 140 Zeichen (Was ist das?): Harald Steinwender: So wie Sergio #Leone #Film … Weiterlesen

Taxi Driver: Radikalisierung und Integration – eine Analyse

Travis Bickle: How far will I go?

Im Zuge unseres Themenwochenendes zur Radikalisierung und unseres ersten Weltverstehen-Interviews mit Psychologe Dr. Niklas Gebele möchte ich einen Film, der in diesem Interview zur Sprache kam und seine Dramaturgie näher untersuchen: Martin Scorseses und Paul Schraders Taxi Driver. Denn Taxi Driver lässt sich viel Zeit mit der Radikalisierung seines Protagonisten, besser: nimmt sich genau die … Weiterlesen

Star Wars: Die Radikalisierung des Anakin S.

Die Radikalisierung junger Männer gehört zu den drängenden Problemen unserer Zeit und wir fragen uns immer wieder, wie es dazu kommt. Dabei müssen wir – wie so oft – eigentlich nur Star Wars aufmerksam schauen. Dieser Artikel erschien zuerst auf meinem Blog Charakter-Neurosen, für den ich populäre Film- und Serienfiguren auf die Psychoanalyse-Couch bitte. Zum … Weiterlesen

Erster Eindruck: The Jungle Book

Aktuelle Kinofilme dramaturgisch zu untersuchen ist schwierig, weil wir sie dafür eigentlich mehrfach sehen müssten. Dafür fehlen die Ressourcen und manchmal die Geduld. Deshalb ein kurzer erster dramaturgischer Eindruck, der weder umfassende Vollständigkeit, noch analytische Detailtiefe verspricht – dafür spontane Ehrlichkeit und die Konzentration aufs Wesentliche. Heute: The Jungle Book, Buch Justin Marks, Regie John … Weiterlesen

Erster Eindruck: The Revenant

Aktuelle Kinofilme dramaturgisch zu untersuchen ist schwierig, weil wir sie dafür eigentlich mehrfach sehen müssten. Dafür fehlen die Ressourcen und manchmal die Geduld. Deshalb ein kurzer erster dramaturgischer Eindruck, der weder umfassende Vollständigkeit, noch analytische Detailtiefe verspricht – dafür spontane Ehrlichkeit und die Konzentration aufs Wesentliche. Heute: The Revenant, Buch Mark L. Smith und Alejandro … Weiterlesen

Erster Eindruck: Der Marsianer

Aktuelle Kinofilme dramaturgisch zu untersuchen ist schwierig, weil wir sie dafür eigentlich mehrfach sehen müssten. Dafür fehlen die Ressourcen und manchmal die Geduld. Deshalb ein kurzer erster dramaturgischer Eindruck, der weder umfassende Vollständigkeit, noch analytische Detailtiefe verspricht – dafür spontane Ehrlichkeit und die Konzentration aufs Wesentliche. Heute: Der Marsianer – Rettet Mark Watney. Der Marsianer … Weiterlesen

Theorie tl;dr: Überwältigend

Too long; didn’t read: Texte aus Drehbuch-, Film- und Welttheorie, kurz, knapp, bündig zusammengefasst und auf ihren Wert fürs filmschreiben hin geprüft. Heute der Essay „Vorboten und Folgen von Metropolis: Flm und Architektur auf der Suche nach der modernen Stadt“ von Dietrich Neumann aus Filmarchitektur: Von Metropolis bis Blade Runner. In 140 Zeichen (Was ist … Weiterlesen

Kommerzkritische Saurier auf Kamikaze-Kurs

Jurassic World ist ein Film von einer trashiger Brillanz, wie sie seit Paul Verhoevens Starship Troopers (Wikipedia) nicht mehr im Blockbuster-Kino gesehen wurde. Es handelt sich um einen erstaunlichen Kamikaze-Film – ihre Botschaft ist den Filmemachern so wichtig, dass sie bereit sind, die eigene Story, die Logik und die Figuren dafür zu opfern. Doch was … Weiterlesen