Kategorie: Branche & Markt

Auch in nicht ausgesprochener Drehbuch-Fachliteratur findet man oft interessante Aspekte zum Thema filmschreiben. In Texten, die vielleicht sogar schon über zweitausend Jahre alt sein können, gilt doch Aristoteles Poetik als die Ur-Inspiration der amerikanischen Filmdramaturgie. Film ist nur eine moderne, bildgeleitete Variante von Drama und eine Adaption von Prosa-Erzählung. Heute hier etwas aus Michaela Karl: »Noch ein Martini und ich lieg unterm Gastgeber«: Dorothy Parker. Eine Biografie. btb 2012.

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Gegenstand der Auseinandersetzung ist die neue EU-Urheberrechtsrichtlinie. Die Fronten bilden die mächtigen Rechteverwerter auf der einen und mächtigen Internetplattformen auf der anderen Seite: Goliaths, die sich gern als Davids inszenieren. Und es gibt wohl durch Information oder Desinformation ehrlich motivierte Aktivistinnen und Aktivisten auf der einen wie auf der anderen Seite. Die einen verteidigen das Urheberrecht. Die anderen verteidigen die Kunstfreiheit.

Urheberrecht

Frank Zeller schreibt in einem Gastbeitrag für die Süddeutsche, Der tägliche Tod, über deutsche Fernsehkrimis bzw. das deutsche Krimifernsehen und problematisiert den ständigen Blick ins menschliche Dunkel: Jede Privatperson in einem Krimi sei verdächtig; der Held hingegen sei stets die Staatsgewalt.

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Die Podiumsdiskussion »Film ohne Zuschauer? Zu Gast bei VeDRA: AG Kino – Gilde e.V.« der diesjährigen VeDRA-Tagung FilmStoffEntwicklung hat Dramaturgin Angela Heuser (VeDRA) zur Moderatorin und den Geschäftsführer der AG Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater zu Gast: (Opernsänger und) Jurist Felix Bruder. Gemeinsam und mit dem Publikum diskutieren sie das schwere Schicksal deutscher Programmkinos und den schweren Stand deutscher Filme in der Kinoauswertung.

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Als Methusalem dieses filmschreiben-Blogs habe ich ein paar Tage gewartet, weil ich jüngeren Kollegen in diesem Fall den Vortritt lassen wollte. Ist das so, dass dieser Ausnahme-TV-Film, Unterwerfung, keiner näheren Betrachtung und Diskussion für würdig betrachtet wird? Mich jedenfalls hat es am letzten Mittwoch vor dem Fernseher geradezu gerissen, ich fühlte mich in die Zeit vor 50 Jahren zurückversetzt, wo das TV-Spiel noch ein Experimentierfeld war und seine Quellen Theater und Journalismus.

Dramaturgie Fernsehen

Carolin Emcke kritisiert auf sueddeutsche.de die politischen Talkshows im deutschen Fernsehen und deren Rolle im gesellschaftlichen Diskurs – und klingt dabei ziemlich vernichtend: »Es ist verwunderlich, wie fahrlässig manche TV-Redaktion sich selbst delegitimiert, indem sie so tut, als gäbe es das gar nicht: journalistische Arbeit.«

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In der jüngsten Folge der Anstalt geht es um Rundfunkbeitrag, Rundfunkbeirat, öffentlich-rechtliches und privates Fernsehprogramm, und die Bündelung von Printmedien in den Händen weniger Verlage. Neben Max Uthof und Claus von Wagner sind Hazel Brugger, Horst Evers und Chin Meyer mit dabei. Es läuft Hart aber leer, Wer ist Milliardär?, und Angela Merkel kauft Titanic und konkret.

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Im Sommer 2017 wurden über den Mail-Verteiler der Filmakademie Baden-Württemberg Autoren für eine Multicam-Sitcom gesucht, die im Writers‘ Room entwickelt werden sollte. Obwohl ich zu dem Zeitpunkt viele Projekte auf dem Tisch hatte, entschied ich mich dennoch mitzumachen. Nicht nur weil ich ein großer Sitcom-Fan bin, sondern weil mich der Begriff „Writers‘ Room“ so fasziniert: Alle sprechen davon, kaum einer macht das. Das war meine Einschätzung – zumindest an den Filmhochschulen. Also schrieb ich der Produzentin eine Mail und machte auf meinem Schreibtisch Platz für ein weiteres Projekt.

Fernsehen Serie

Ein Recht auf Wiederholung lässt sich für den Zuschauer aus seiner Zahlung der Rundfunk-Gebühren nicht ableiten. Man kann allenfalls von einer moralischen Pflicht der Sender sprechen. Diese bezieht sich aber nicht nur auf den Zuschauer. Auch denen, die die Filme gemacht haben,…

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Künstlerische Kompositionen, die uns in Wechselspiele positiver und negativer Gefühle verwickeln, werden als abwechslungsreicher, spannender und interessanter wahrgenommen. Zudem haben gemischte Gefühle, die positive und negative Anteile enthalten, eine große Bedeutung für die Integration negativer Gefühle in die positive Betrachtungslust. Forscher des…

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Persönlich lese ich am liebsten Interviews mit Drehbuchautoren, denn da erzählen Leute, die wissen wovon sie reden. Praxis statt Theorie. Es gibt viele gute Interview-Bücher mit amerikanischen und englischen Autoren, aber leider keins mit Schreibern aus Deutschland, zumindest kenne ich keins. Deswegen…

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Schon früh werden beim Drehbuchschreiben die Weichen für die Geschlechterverteilung und somit meistens das Männerübergewicht im Film gestellt. Die Hauptrolle, oder die zwei, drei Hauptfiguren, stehen meist von Anfang an fest und mit ihnen ihr Geschlecht. Nach und nach, im Laufe der…

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